Basteln

Freundschaftsbändchen

Kunterbunte Verbindungen
knüpfen

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – besonders, wenn sie mit viel Freude und Fantasie selbst geknüpft werden.

Kinder Pingui Basteln
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Kreative Freundschaftsbeweise aus eigener Hand

Farbenfrohe Bänder, die Freunde und Familie glücklich machen

Freundschaftsbändchen sind etwas ganz Persönliches: Sie werden in liebevoller Handarbeit für einen ganz bestimmten Empfänger gefertigt – und symbolisieren so das besondere Band der Freundschaft zwischen zwei Menschen.

Wir verdanken diese schöne Tradition ein paar einfallsreichen Teenagern, die in den 1970er Jahren traditionelle Knotentechniken süd- und mittelamerikanischer Indianerstämme für sich entdeckten und daraus Freundschaftsbändchen knüpften – ein Trend, der sich dann in Windeseile um die ganze Welt verbreitete.

Kinder Pingui Basteln
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Freundschaft knüpfen leicht gemacht

Leuchtende Farben für leuchtende Augen

Ob dünn oder breit, bunt oder einfarbig, gestreift oder mit Rautenmuster – Freundschaftsbändchen sind mindestens ebenso vielfältig wie die Menschen, die sie verbinden.

Wir starten unsere Knüpfanleitung mit einem kunterbunten Regenbogen, denn diese Variante ist nicht nur besonders schön, sondern auch kinderleicht zu erlernen. Zum Knüpfen brauchen wir nichts weiter als Stickgarn aus dem Nähbedarf in den Farben rot, orange, gelb, grün, türkis, blau, lila und pink. Selbstverständlich sind auch andere Kombinationen möglich, sobald man mit den Grundlagen des Knüpfens ein bisschen vertraut ist. Grundsätzlich gilt: Ab drei Strängen kann man loslegen – nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt! Schmale Bändchen kommen mit 4-6 Fäden aus, 8-10 ergeben ein etwas breiteres Freundschaftsbändchen.

Messen, knoten, sortieren

Kurze Vorbereitung, im Handumdrehen erledigt

Die richtige Länge der benötigten Stränge lässt sich praktisch am eigenen Körper ausmessen: Der erste Faden, der später als Längenvorgabe für alle weiteren dient, sollte etwas länger als die Strecke von der Zeigefingerspitze bis zur Schulter ausfallen, damit das hübsch gemusterte Ergebnis auch passt. Hier lieber etwas großzügig sein, damit nachher nichts am Handgelenk spannt!

Dieser Faden dient jetzt als „Maßband“ für die restlichen Farben. Sobald alle Regenbogenstränge beisammen sind, verknoten wir diese an einem Ende miteinander. Diesen Knoten befestigen wir z. B. an einem Tischbein, mit Klebeband an einer Tischplatte oder per Sicherheitsnadel an der eigenen Jeans. Für das richtige Regenbogenmuster sortieren wir jetzt noch die Fäden von links nach rechts in der folgenden Reihenfolge: rot, orange, gelb, grün, türkis, blau, lila und pink.

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Knotenkunst statt Seemannsgarn

In wenigen Schritten zur richtigen Knüpftechnik

Es kann losgehen! Wie beim Lesen starten wir links und knoten den äußersten, d. h. roten Faden um den Faden rechts daneben (orange). Dafür legen wir zuerst den roten Faden über den orangenen und lassen dabei links eine kleine Schlaufe stehen, so dass die beiden Fäden zusammen wie eine kleine Vier aussehen. Jetzt führen wir den roten Faden um den orangenen herum, fädeln ihn durch die Schlaufe und ziehen ihn nach oben fest, bis der Knoten ganz oben auf dem orangenen Faden sitzt.

Und weil es so schön war – und doppelt besser hält – machen wir das Ganze gleich noch einmal mit diesen beiden Fäden. Keine Angst, das klingt vielleicht kompliziert, ist aber ganz leicht: Einfach an den Bildern orientieren, und nach zwei bis drei Versuchen knüpft man diesen sogenannten „halben Schlag“ ganz automatisch!

Immer der Reihe nach

Wir knoten uns einmal durch den Regenbogen

Bereit für den nächsten Knoten? Der rote Faden, der anfangs noch ganz links außen lag, darf jetzt eine Position weiter wandern: Wir wiederholen mit ihm und dem gelben Strang den halben Schlag (jeweils zweimal pro Faden) und lassen den roten Faden anschließend durch alle Stränge wandern, bis er den äußersten rechten Rand erreicht hat.

Jetzt ist die nächste Farbe an der Reihe. Auch der orangene Strang wird nach dem gleichen Prinzip von links außen nach rechts mit allen Fäden doppelt verknüpft. Das wiederholen wir so lange, bis alle Farben des Regenbogens schöne, schräge Streifen ziehen und das Freundschaftsband die richtige Länge erreicht hat (etwa 2cm länger als der Handgelenkumfang des glücklichen Empfängers).

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Schöne Extras

So bekommt das Band den letzten Schliff

Wer mag, verziert die Enden mit kleinen Perlen oder Glücksbringern, bevor wir das offene Ende verknoten und überflüssige Fäden abschneiden. Wenn sich das fertige Bändchen etwas eingedreht oder verzogen hat, einfach auf niedriger Hitze kurz glattbügeln!

Alles hübsch geknüpft? Dann viel Spaß beim Experimentieren mit anderen Mustern und Farbkombinationen. Unser Tipp: eine Mischung der eigenen Lieblingsfarben – oder eine schlichte Version, in der viele dunkelblaue Stränge auf einen weißen Faden treffen.

Wer das fertige Band jetzt um das Handgelenk des Beschenkten knotet, macht dem anderen nicht nur eine große Freude, sondern spielt vielleicht auch ein bisschen Glücksfee: Laut Sagen sollte das Bändchen so lange getragen werden, bis es von selbst abfällt … woraufhin ein geheimer Wunsch in Erfüllung geht.

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