Experiment

Experimente mit Pflanzen

Gemeinsam die Natur erforschen

Mit dem Nachwuchs wachsen auch die Projekte, die Kindern Freude machen. Sie finden es einfach faszinierend, wie aus kleinsten Samen Blumen, Sträucher und Bäume werden. Dafür ist noch nicht einmal Erde nötig – unsere Experimente zeigen, wie es geht.

Kinder Pingui Pflanzenexperimente
Kinder Pingui Pflanzenexperimente
Kinder Pingui Pflanzenexperimente
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Kinder Pingui Pflanzenexperimente
Kinder Pingui Pflanzenexperimente

Interessiert uns nicht die Bohne? Von wegen!

Einfacher Einstieg in die Pflanzenwelt

Bohnen schießen fast so schnell in die Höhe wie kleine Forscher und eignen sich deshalb bestens für flinke Versuche. Um die „Geburt“ einer Pflanze hautnah zu erleben, brauchen wir nichts weiter als einen Bohnensamen (z. B. Brechbohne oder Saubohne), ein Einweckglas oder ähnliches, ein paar Blätter Küchenrolle und etwas Wasser.

Bevor es losgehen kann, spülen wir das Glas kurz mit etwas Wasser aus. Auch die Küchenrollblätter werden leicht angefeuchtet und landen danach direkt im Glas. Obendrauf – oder zwischen Glaswand und Küchenrolle – wandert unsere kleine Bohne. Deckel drauf … und schon nach wenigen Tagen zeigen sich erste Wurzeln! Wer den Samen alle paar Tage mit einer Sprühflasche befeuchtet, kann sich schon bald über eine echte Pflanze mit Stängel und Blättern freuen. Und dank der „bodenlosen“ Anzucht kann man die Entwicklung der gesamten Pflanze besonders gut beobachten!

Kinder Pingui Pflanzenexperimente
Kinder Pingui Pflanzenexperimente

Die richtige Pflege

Gemeinsam erkunden, was Pflanzen brauchen

Mit ein bisschen Luft und Liebe ist es bei Pflanzen auf Dauer allerdings nicht getan – auch Licht, Wasser und Nährstoffe sind zentrale „Zutaten“, damit die Zöglinge prächtig wachsen und gedeihen. Wie wichtig die richtige Versorgung ist, können wir wunderbar gemeinsam herausfinden: Man nehme zwei gleichgroße und gleichartige Pflanzen (z. B. aus der eigenen Bohnenzucht, in kleine Töpfe gepflanzt) und stelle die eine an einen sonnigen, die andere an einen lichtarmen Platz, z. B. eine Abstellkammer. Welche der Pflanzen wirkt nach einer Woche gesünder? Welche ist schneller gewachsen? Das gleiche Experiment lässt sich natürlich mit Wasser durchführen: Beide Pflanzen werden am selben Ort platziert, aber unterschiedlich stark gewässert. Während die eine regulär gegossen wird, muss die andere leider verzichten. Erkennt man später den Unterschied?

Auch die richtige „Unterlage“ kann hier eine große Rolle spielen. Fühlen sich unsere Versuchspflanzen z. B. in Blumenerde oder schlichtem Sand langfristig wohler?

Kressekopf und Co.

Lustige Sprösslinge für die Sprösslinge

Ungeduldige Kreativköpfe kommen beim folgenden Experiment auf ihre Kosten. Wir waschen ein paar ausgelöffelte Frühstückseierschalen und lassen sie gut an der Luft austrocknen. Fertig? Dann bekommen sie mit Stiften oder Dekosteinchen ein Gesicht verpasst und erhalten dank Eierbecher oder angeklebten Moosgummifüßen einen sicheren Stand.

Jetzt müssen wir die Charakterköpfe nur noch mit loser Watte stopfen und einer Schicht Kressesamen bestreuen. Die Samen immer schön feucht halten, damit schon bald wunderschön wild wuchernde Eierköpfe die Fensterbank bevölkern. Unser Tipp: Gleich die ganze Familie nachbasteln … und den fertig gewachsenen Köpfen die richtigen Frisuren verpassen. Der pikante „Abschnitt“ wandert direkt aufs Frühstücksbrot.

Kinder Pingui Pflanzenexperimente
Kinder Pingui Pflanzenexperimente

Es wächst und wächst und wächst …

Wir zaubern einen Gemüsegarten

Mit diesem Experiment kann man Kindern auch eher „erwachsene“ Kräuter und Gemüsesorten schmackhaft machen. Wie durch Zauberei entwickeln klassische Küchenabfälle neues Leben!

Besonders geeignete Kandidaten sind frische Frühlingszwiebeln, Staudensellerie, Römersalat, Fenchel und Karotten. Jeweils etwa 2-3 Zentimeter über dem Strunk abschneiden und dieses Stück in ein kleines, wassergefüllten Glas gleiten lassen. Wer seinem Experiment ein sonniges Plätzchen gönnt und das Wasser alle zwei bis drei Tage wechselt, darf sich schon bald über „Nachwuchs“ freuen! Die herauswachsenden Blätter bzw. das Kraut einfach nach Bedarf abschneiden und in der Küche zum Würzen nutzen.

Ohne Nährstoffnachschub ist der Spaß natürlich irgendwann vorbei – wer sich bleibenderen Gemüseschnitt wünscht, versetzt die Exemplare einfach in einen Topf mit Erde oder direkt in den Garten.

Inspiriert?

Gärtnern als schönes Langzeitexperiment

Kinder finden Gärtnern gar nicht langweilig, sondern übernehmen sehr gern die Verantwortung für eine eigene Ecke vom Beet oder ein paar Töpfe im Haus, wenn sie diese eigenständig pflegen dürfen. Und wenn man das Wachstum selber begleitet, eröffnet sich plötzlich eine ganz neue Welt.
Jetzt erst einmal viel Spaß beim Experimentieren – wir drücken den grünen Daumen!

Kinder Pingui Pflanzenexperimente

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