Basteln

Wunderbare
Winterwelt

Schneekugeln selbst
gemacht!

Die Minilandschaft im Schneegestöber schafft märchenhafte Momente. Und das im Handumdrehen!

Spaß im Glas

Vom Briefbeschwerer zum Souvenir

Seit etwa 200 Jahren freuen sich Kinder wie Erwachsene über hübsche Schneekugeln, die einst als Briefbeschwerer Schreibtische zierten. Damals kamen beim Mini-Schneegestöber noch Porzellanstaub, Sand, Sägespäne oder sogar kleine Knochensplitter zum Einsatz. Darauf können wir gern verzichten – bei unserer Winterbastelei lassen wir es lieber schöne Glitzerflocken oder Kunstschnee rieseln!

Als beliebtes Souvenir tauchen Schneekugeln gern bekannte Sehenswürdigkeiten in glänzendes Weiß. Doch mit ein bisschen Fantasie und Geschick lässt sich auch der eigene Wintertraum kinderleicht im Glas einfangen. Denn bei unserer selbstgemachten Variante darf hinein, was gefällt. Die Zutaten gibt’s im Haushalt oder Bastelbedarf!



Jetzt geht’s ans Eingemachte

Eine glasklare Sache: der richtige Behälter

Je nachdem, was später im Schneetreiben funkeln soll, suchen wir ein passendes „Aquarium“. Kleine Einzelfiguren finden in Baby- oder Aufstrichgläschen ein neues Zuhause, während sich ganze Winterszenen leichter in Oliven-, Gurken- oder Kompottgläsern unterbringen lassen. Hauptsache, der Schraubverschluss lässt keine der kleinen Flocken entkommen! Noch hübscher wird das Ergebnis übrigens mit einem bunten Deckel – einfach mit einer schönen Schicht Lack- oder Emaillefarbe überziehen und vor der weiteren Bastelei gut trocknen lassen.

Fein befüllt

Auf den Inhalt kommt es an

Alles, was nicht rostet, darf gern ins Glas. Kleine Figuren aus Plastik oder Keramik fühlen sich in der Schneekugel wohl und verwandeln das Ergebnis in ein individuelles Geschenk. Denn neben winterlichen Klassikern wie Schlitten, Eisbär, Schneemann, Pinguin oder Alpenpanorama freuen sich Freunde und Familie über heimliche Lieblinge: Wie wäre es mit einem rasanten Rennwagen für den kleinen Bruder, einer Minilok für den modelleisenbahnverliebten Vater, Zauberschloss oder Pferdchen für die Schwester, einer verträumte Winterwaldszene für die Oma oder ein Blumenstrauß für Mama, die brav darauf achtet, dass beim Basteln kein Malheur passiert?

Direkt an der Quelle

Hier gibt es passenden „Füllstoff“

Fündig wird man beim Schneekugelfüllen in der eigenen Spielkiste oder im Puppenhaus, auf Flohmärkten oder in speziellen Hobbyshops. Und wer seine kleine Szene mit etwas winterlichem Tannengrün schmücken möchte, bekommt kleine Zweige aus Synthetik nicht nur im Bastel- und Modellbaubedarf, sondern oft auch im nächsten Blumenladen. Auch fantasievolle „Freistil“-Kreationen sind hier absolut willkommen: Aus selbsthärtender Knetmasse lassen sich wunderbar eigene Figuren formen.

Richtig in Szene gesetzt

So bleibt alles am rechten Fleck

Damit die Winterwelt beim ersten Schütteln nicht durch die Gegend fliegt, wird die Deckelinnenseite zunächst mit Schmirgelpapier kräftig angeraut und so auf den Klebstoff vorbereitet. Jetzt vorsichtig sowohl den Deckel als auch die kleinen Wunschobjekte mit etwas Kraft- oder Epoxidkleber bestreichen und an die richtige Stelle rücken. Zufrieden mit dem Ergebnis? Dann noch einmal kräftig festgedrückt – und jetzt ein bisschen Geduld. Denn um spätere „Erdbebenschäden“ im Glas zu vermeiden, sollte der Kleber nach Anleitung gründlich durchtrocknen.

Schönstes Schneegestöber!

Die Mischung macht’s – so wird es wunderbar locker und flockig

Die folgenden Zutaten gibt es im Bastelbedarf oder in der Apotheke: Wir füllen das Glas zu etwa drei Vierteln mit destilliertem Wasser, einer Prise Glitzerpulver oder Kunstschnee (hier bitte nicht allzu großzügig sein, denn sonst tummeln sich später Klumpen am Boden) und einem kleinen Schuss Glyzerin. Dieses leicht zähe „Glitzerin“ sorgt übrigens dafür, dass der funkelnde Inhalt schön langsam zu Boden schwebt und einen gewaltigen Sturm im Glas entfacht. Gut durchgemischt? Dann dürfen wir den beklebten Deckel einmal vorsichtig „Probetunken“: Wenn noch etwas Platz im Glas sein sollte, gießen wir vorsichtig destilliertes Wasser nach, bis die gefüllte Schneekugel fast überschwappt. Jetzt einmal fest zudrehen, sorgfältig abtrocknen und den Deckel mit Klebstoff fixieren, damit unbedachte Kinderhände den Inhalt später nicht versehentlich über den ganzen Fußboden verteilen.

Und jetzt … let it snow!

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