Basteln

Einfach traumhaft

Vom Träume fangen...

Besinnliche Momente, wunderschön eingefangen: Ein liebevoll gebastelter Traumfänger lädt Kinder und Eltern dazu ein, gemeinsam Seele, Gedanken und fremde Federn baumeln zu lassen.

Traumhafte Auszeit

Bastelspaß für besinnliche Stunden

Zwischen Schule, Spielplatz und Kindergarten verpassen wir viel zu oft die kleinen, besonderen Momente, die unserer Fantasie Flügel verleihen und den Alltag mit unseren Kindern zu etwas ganz Besonderem machen. Ein hübscher Traumfänger, der selbst gesammelte Andenken, Anekdoten oder Ausflugsmitbringsel zu einem kleinen Gesamtkunstwerk verwebt, ist ein tolles Bastelprojekt – und schickt kleine und große Gedanken auf eine Exkursion in die Traumwelt.

Zwischen den Welten

Die Geschichte des Traumfängers

Die Ojibwa-Indianer nannten ihn „Spinne“ oder „Traumfalle“, diesen spirituellen Helfer indianischen Ursprungs. Traditionell wurden Traumfänger, ähnlich wie Schneeschuhe, aus einer Weidenrute gebogen, die ein locker gewebtes Netz aus roten Fäden oder Sehnen zusammenhält.

Kleine Gegenstände von persönlichem oder spirituellem Wert verzieren den luftigen Talisman und enden in einem baumelnden Federschweif. Letzterer ist wichtig, denn während sich schlechte Träume nachts im Netz verheddern und dann im ersten Morgenlicht verpuffen, dürfen die guten Gedanken sanft an den Federn entlang auf den Schlafenden hinabrieseln.

Doch ganz so genau müssen wir es gar nicht nehmen: Hauptsache, das gemeinsame Basteln macht Spaß und das Ergebnis sieht wunderhübsch verträumt aus!

Jagen und sammeln

Dekoideen für findige Traumfänger

Doch bevor wir unsere fantasievolle Traumfalle spinnen, gehen wir zusammen auf die Pirsch, um mit wachen Augen die richtigen „Zutaten“ zusammenzusuchen. Denn Traumfänger werden traditionell mit kleinen Bildern, Perlen, Federn oder Dingen dekoriert, die uns etwas bedeuten oder an glückliche Orte und Momente erinnern, z. B. Mamas Lieblingsohrring oder eine tolle Spielfigur. Wer kann und mag, verbindet die Materialsuche mit einem schönen Familienausflug an den Lieblingsort, ob Wald, Wiese, Fluss, Berg oder Meer, an dem wir tief durchatmen und die Welt um uns herum noch ein bisschen intensiver wahrnehmen können.

Naturmaterialien wie Muscheln, wassergeschliffene Kiesel, kleine Zweige, Rohkristalle und Halbedelsteine (Quarz, Türkis etc.) eignen sich dazu wunderbar, aber auch hübsche Perlen, kleine Glöckchen, reflektierende Spiegelscheiben, Lederschnüre oder Klangstäbe – und natürlich Federn jeder Art, die Vögel beim Flug oder in der Mauser gelassen haben – verleihen dem Traumfänger Form und Charakter. Wer mag, kann die verbindenden Schnüre auch flechten oder häkeln!

Bestens vernetzt

Mit flinken Fingern Träume fangen

Bei der Konstruktion dürfen Eltern gern ein bisschen helfen, doch der eigentliche Netzbau bleibt ganz dem kindlichen Traumsucher überlassen. Wem das Weidenbiegen zu aufwändig ist, der nimmt einfach einen schlichten Holzreifen von etwa 15 – 30 cm Durchmesser zur Hand.

Die Kleinen freuen sich übrigens ganz besonders über fröhliche Sperrholz-Tierformen mit einem kreisrunden Loch im Bauch, das als Webgrundlage dient. Kleine Bohrungen um dieses Loch herum geben den Fäden Halt und können gern mit Extraperlen oder Glitzersternchen verziert werden.

Auch wunderschön als Mobile oder Windspiel, mit oder ohne sanft klimpernde Klangelemente!

Geschickt platziert

Wunderschöne Wohlfühlorte

Dem fertigen Kunstwerk und Gedankensammler gebührt ein ganz besonderer Ort. Ob Kinderbett, Spielnische, Küche oder Balkon: Der Traumfänger schmückt eine kleine Ecke der Ruhe und Fantasie, die sich auch prima zum Kuscheln und Geschichten erzählen eignet...

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